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Radiokulturhaus
 

HELI DEINBOEK
LIVE @ RADIOKULTURHAUS 18.09.2009

Eine RadioKulturhaus-Reihe mit neuer Musik aus Österreich.

In Österreichs Hauptstadt gibt es seit den achtziger Jahren eine Songwriter-, besser: Liedermacher-Szene, die sich unverdrossen des Wiener Dialekts bedient, mit den alten, süsslichen Wienerlied-Klischees aber kräftig aufgeräumt hat: Roland Neuwirth & die Extremschrammeln, Die Strottern, Kollegium Kalksburg, Birgit Denk, Ernst Molden. Und ein Mann, der zu den Urgesteinen und Fixgrössen der Szene zählt, von den Radiostationen und Printmedien aber selten mit jener liebevollen Aufmerksamkeit bedacht wurde, die ihm gebührt: Heli Deinboek.

Der hemdsärmelige Musikant, Literat, Kabarettist, Theaterautor, Ex-Sozialarbeiter und -Werbetexter, geboren 1955, hat in seinem stürmischen Künstlerdasein seinen eigenen Worten zufolge eine Menge gelernt: „Kein noch so durch trainiertes Cembalo kann eine Band ersetzen, die richtig „fahrt“. Denn der Hammer ist einfach intelligenter als der Nagel“, so Deinboek. „Und wer die schwarze Wiener Seele erfolgreich überlebe will, muß „Voodoo Simmering“ beherrschen“. Zitatende.

Schwarz ist dieses Wien erstens als Objekt des elektrifizierten Blues, zweitens als Themenfundus für Heli Deinboeks Songtexte, ob deren Bissigkeit ihrem Urheber in seiner knapp dreissigjährigen Präsenz als Satiriker noch nie der Einzug in den österreichischen Radio-Olymp gelungen ist. Kenner und Schätzer wahrer, purer Livemusik wissen, daß das für jeden Entertainer der diabolischen Art eigentlich ein Kompliment ist.

Deinboeks größter kommerzieller Erfolg war 1995 das Album „Schuldig“, das ausschließlich aus ins Wienerische übertragene Coverversionen von Randy Newman besteht. Aber auch sein allererstes Album „Krallelujah“, 1980 auf dem Extraplatte-Label der „Schmetterlinge“ veröffentlicht, ist ungebrochen gefragt und ein Klassiker.

Im grossen Sendesaal des Funkhauses – eventuell ein mythischer Tempel für einen ewigen Antagonisten wie Deinboek oder auch eine Ort für saftig-sanften Exorzismus –, werden alle alten Hadern wie „Meier“, „Lieber Hammer als Nagel“, „Voodoo Simmering“ und „Lampe durch die Nacht“ und aktuellen Hämmer durchexerziert. Die neue Band mit Paul Reschenhofer (Gitarre), Karl Takats (Saxophon), Oliver Jung (Piano, Orgel), Bertl Pistracher (Bass) und Christian Rabitsch (Schlagzeug) beherrscht die derben, puren Rhythm & Blues-Texturen aus dem Handgelenk. Zuvorderst aber gilt es einem Mann zuzuhören, der es uns – wie man so schön sagt im Wienerischen – „ordentlich einesag’n“ wird. Womit? Mit Sprachgewalt. Inbrunst. Und mit Recht.


Eine Veranstaltung in Kooperation mit Der Standard, The Gap, gotv und FM4. Powered by Ottakringer & Wiener Linien.


Kartenanfragen unter Tel.: (01) 501 70 377
oder per mail: radiokulturhaus@orf.at



Radiokulturhaus
Sponsoring-/Kooperationspartner:



derstandard.at
thegap.at
fm4.orf.at
gotv.at

Powered by:
ottakringer.at
wienerlinien.at

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PRESSETEXT allgemeine Info.
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PRESSETEXT HELI DEINBOEK
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Fixe Termine:
siehe hier

Beginn:
jeweils 19:30 Uhr

Eintritt:
€ 14.-/16.- (Vvk/Ak)
Mit Radiokulturhaus-Vorteilskarten -10% bzw. -30%

Kartenanfragen unter (01) 501 70 377
oder per mail: radiokulturhaus@orf.at


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Heli Deinboek

Kontakt:
Walter Gröbchen