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Axel Wolph

Axel Wolph - WEDDING SONGS

Ohrwürmer in Brautkleidern

Singer-Songwriter und Produzent Axel Wolph legt mit seinen ”Wedding Songs“ ein furioses Soloalbum vor. Als Hochzeitsschmaus gibt es zwölf musikalische Geniestreiche, changierend zwischen melancholischem Feingefühl und cooler, clubtauglicher Geste.

Nach seiner musikalischen Hochzeitsreise in den Staaten und einem erfolgreichen Club- Gig in Los Angeles ist Axel Wolph wieder zurück in Wien. Mit im Gepäck des 28-jährigen Songwriters befindet sich freilich auch sein jüngstes Baby: ”Wedding Songs“, eine so ernste wie ironische Platte übers Heiraten, Beziehungskisten und allem was sonst zu Verhältnissen der intimeren Art dazugehört.

Dabei dreht der gebürtige Oberösterreicher die künstlerische Schraube in seinem zweiten Soloalbum, einem musikalischen Wunschkind sozusagen, gleich ein paar Windungen weiter.
Neben einer balladesken Analyse der physikalischen Gesetze der Liebe (”Gravity“) wird eine bitterböse Abrechnung mit dem Starsystem Hollywood (”Hollywood“) als Hochzeitsschmaus aufserviert. Schräge Beobachtungen aus Nachtclubs (”Mr. Undercover“) oder die These, dass Bücherlesen einsam mache (”Literature Sucks“), werden mit Motownbeats und einem Gespür für eingängige Melodien zu kleinen popmusikalischen Erzählungen verwoben. Reflexionen über Alltagsdramen, die von DJ’s verkauft werden (”Man On The Mic“), reihen sich an zart ausbuchstabierte Gefühlsregungen (”In Your Hands“).

”Ich reflektiere mein Leben in meiner Musik, wie ein offenes Tagebuch für alle und jeden“, sagt der ambitionierte Musiker Wolph, der bereits mit 17 Jahren mit seiner Grunge- Punk-Band ”Mindcure“ MTV-Aiplay bekam, sich seit dieser Zeit neuen Einflüssen geöffnet und ständig weiterentwickelt hat - zuletzt als Mastermind der Adult-Pop-Band ”Ordinary World“. Auch für sein aktuelles Projekt schöpft er aus dem Fundus seiner akribisch gesammelten (Selbst)Wahrnehmungen: So variantenreich die Themen, so breit gefächert ist das klangliche Spektrum zwischen Rock, Pop und Soul. Dabei ist der Zugang Wolphs keineswegs ein allzu verkopfter. In den zu zwölf persönlichen Stimmungsbildern verdichteten Liedern, die im Sommer das Licht der Welt erblickt haben, wird gerade mit dem Mittel der Reduktion Vielfalt geschaffen.

Im Alleingang in Wien aufgenommen und produziert, erweist sich ”Wedding Songs“ als hochemotionales Werk, das den Spagat zwischen melancholischem Ausdruck und cooler Geste schafft. Die Songs basieren allesamt auf gesampeltem DJ-Material aus den 60ern und 70ern. Die Einflüsse von John Lennon, Neil Young oder Kurt Cobain spiegeln sich vor allem in der Qualität des sublimen Songwritings wider. Eine Hochzeit und zwölf Geniestreiche: Bittersüße, kalifornische oder wienerische Traurigkeit wird groovig, inmitten mörderischer Hooks und dreckiger Sounds inszeniert. Das clubtaugliche Ergebnis ähnelt in gewisser Hinsicht dem klassischen Werbespot für Duracell Batterien. Angetrieben von Wolphs künstlerischer Vision, gehen die Songs schon beim erstmaligen Hören ins Ohr. Dabei halten sie sich dort auch noch länger als andere.

Es gab eine Zeit, da hat man geheiratet weil ein Kind im Anmarsch war. Axel Wolphs Baby indes ist eine Heirat und ihr eigener Soundtrack zugleich. Wolph hat die Hochzeit- Baby-Frage neu gestellt und dabei auch gleich eine faszinierende ästhetische Antwort mitgeliefert.

Das Album wird am 20. Januar 2008 veröffentlicht.

Zitate

"Ergebnis: ein funky-rockiges Teil und die überraschende Erkenntnis, dass Wolph (diesmal) der bessere Kravitz ist."
(Carlos Oberlerchner, City)

"Ein Weitblicker mit viel Gefühl. (...) Ein inspiriertes, wunderbares, in höchstem Maße harmonisches, großartiges Werk mit 12 Liedern, von denen man noch eine Zeit lang zehren wird können."
(Reinhold Gruber, OÖN)

"Seine Musik ist allerdings das exakte Gegenteil von Plastik. Sie ist soulful, ausdrucksstark und authentisch. Melancholie und Coolness sind in Wolph's Universum keinesfalls ein Widerspruch - im Gegenteil: Sie bedingen einander."
(Samir Köck, Die Presse)

"...und ebenso wenig flockiger Pop aus dem deutschsprachigen Raum. Stattdessen feinster Groove, der sofort zum Kopfnicken verleitet, mit einer rotzigen Stimme unterlegt und Beats, denen man sich gar nicht entziehen kann."
(Katja Neumann, Spoonfork)

"...ein ereignisreicher Ohrenschmaus!"
(Betty Ostermann, Music Channel)

"...eine popmusikalische Erzählung, bei der man ausnahmsweise mal gerne auf den Text achtet. John Lennon, Kurt Cobain und Neil Young standen Pate für das feingeschliffene Songwriting."
(Julia Wagner, Wienerin)

"Wolph ist eine Art österreichischer Prince oder Beck..."
(Renzo Staub,Now! Magazine)

Axel Wolph
"Wedding Songs"
United Indies

UI2007001001

VÖ AUT: 20.01.2008
VÖ GER: 20.01.2008

Kontakt:
AUT PROMO, Georg Rosa
GER PROMO, Eileen Zirzow

USA PROMO, Adam Lewis

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Mr. Undercover
Hollywood
Saturday's Bride
In Your Hands

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Wedding Songs
::Album: "Wedding Songs"

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Axel Wolph
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